GOLEM-Ausstellung

Die Sonderausstellung im Jüdischen Museum Berlin präsentiert die jüdische Legendenfigur von seiner Erschaffung aus unbelebter Erdmasse, die durch Rituale der jüdischen Mystik zum Leben erweckt wird bis hin zu popkulturen Darstellungen in Filmen und zeitgenössischer Kunst sowie die heutige Interpretation als künstliche Intelligenz.

Die szenografische und grafische Inszenierung der Ausstellung nutzt den Entstehungsmythos des Golems durch aufgeschüttete Erdmasse als gestalterisches Leitmotiv. Typografische liegt der Fokus auf dem Wandel und Wechselspiel, welches sich durch die Legendenerzählung zieht. Von unbelebter Materie zum lebenden Helfer, vom Helfer zum Gefährten und vom Gefährten zur unkontrollierbaren Bedrohung.

Ausstellungsgrafik und mediale typografische Bespielung der Ausstellung.
Das Projekt entstand im Szenografiebüro chezweitz.
Fotos von Yves Sucksdorff und Jüdisches Museum Berlin